Drei der Woche
Lebensfrage?
Leider bin ich schon etwas in die Jahre gekommen. Mein bester Freund seit Jahren Alzheimer. Da macht man sich so seine Gedanken.Ja, das Denken. Die anderen da oben haben damit weniger zu tun. Ich aber mach mir meine. Und meine Nervenärztin empfiehlt mir mancherlei.
Kleine ungefährliche Mittelchen, vor allem aber: Gehirn-Jogging.
Normales Jogging kenn ich seit Jahren, aber das hier?
Was hat es damit auf sich?
Klar. Heutzutage brauchen Sie Ihr Gehirn überall.
Für den Alltag, nicht nur für die Steuererklärung, schon die einfachste Anfrage kann Sie vor Probleme stellen. Vor allem wenn es maschinell, gar digital hergeht.
Und für die Politik wird da immer mehr gefordert. Vereinfachung der Verwaltung, weniger Bürokratie.
Eher zum Lachen? Oder Altersdiskriminierung?
Ok, wir alle profitieren davon – mal so gesprochen.
Nun aber, wenn Sie sowieso schon normal joggen, könnten Sie ja hoffen, damit auch was für Gehirn zu tun. Und das könnte tatsächlich der Fall sein.
Sie verbessern so Ihre Blutzirkulation und die wiederum unterstützt die Nervenzellen.
Also auch dem Gehirn geht es besser. Es wird plastischer – was immer das im einzelnen bewirkt. Natürlich keine weiche Birne.
Sie bilden mit dem Joggen sogar neuer Verknüpfungen, nur im Hirn.
Wie das mit Hanteln und anderen Gewichten wirkt, soll jetzt auch erforscht werden. Aber der Körper ist auch nicht ganz unwichtig.
Also bleiben Sie sportlich, bitte.
Von Zeit zu Zeit ein gutes Buch – über Lebensfragen etwa – soll auch gut tun.